"Man darf nur die rechten Tasten zur rechten Zeit treffen, so spielt das Instrument von selbst."

(Johann Sebastian Bach)

Solch ein Sprüchlein ruft sicherlich bei so manchem Klavierspieler ein gequältes Lächeln hervor - aber mit "Beistand" wird es leichter oder zumindest besser zu ertragen.
Motivation und Geduld gehören natürlich dazu, auch der Zeitfaktor spielt eine wesentliche Rolle. Je öfter man am Klavier sitzen und spielen kann, desto geübter und trainierter wird man. Steter Tropfen höhlt den Stein...
Wie wichtig Musik und das Spielen eines Instruments für den Menschen sind, für die Feinmotorik, das logische Denken, für emotionale Wahrnehmung...etc., darüber findet man woanders genug Information.
Mir ist es wichtig, die Musik dem Menschen näher zu bringen, ihm die Grundlagen des Klavierspiels so beizubringen, dass er das, was er empfindet bei Musik, kreativ umsetzen kann und daran wächst. Langsam und Stück für Stück.
Das nötige Handwerkszeug, sprich die Fingerfertigkeit, Beherrschung der Noten und Erkennen von musikalischen Strukturen, bilden dabei natürlich die Basis.Nur mit gutem Werkzeug kann man Schönes schaffen. Lange genug habe ich an einem Haus renoviert, um heute sagen zu können, dass es nur mit vernünftigem Werkzeug Spaß macht, zu arbeiten.
Aufbauend auf diesen Grundlagen muss dann aber genug Freiheit und Zeit für die Beschäftigung mit dem Wesentlichen der Musik vorhanden sein: Das Spüren und Empfinden, das Entwickeln eigener Ideen und Interpretationen.

Drei Punkte sind mir also wichtig in meinem Unterricht:

  1. Gemeinsam einen Weg zum richtigen Arbeiten und "Spaß haben" am Klavier zu finden!
  2. Anleitung und Hilfestellung beim Erlernen der Grundlagen zu geben!
  3. Musik zu machen!
...und dies alles in der richtigen Mischung, möglichst passend zugeschnitten auf den jeweiligen Spieler.